05.05.2019

Tierwohl bei Molkereien

Das Thema Tierwohl ist bereits mit Bezug auf die Produktion von Fleischprodukten bekannt und richtet seinen Fokus seit Kurzem auch verstärkt auf die Produktion von Milchprodukten. Tierwohl bildet neben Ökologie, Ökonomie und Soziales die vierte Säule der Nachhaltigkeit. Für eine nachhaltige Produktion von Milchprodukten ist es demnach essentiell, dass die Tiere ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden um eine tiergerechte Produktion zu ermöglichen.

Tierschutzorganisationen berichten zunehmend von nicht-tiergerechter Milchproduktion und ziehen die Aufmerksamkeit von den Verbrauchern, den LEH und dem BMEL auf sich. Verbraucher achten folglich beim Kauf von Milchprodukten verstärkt auf eine tiergerechte Produktion. 80% der Verbraucher sind auch bereit, mehr Geld für die Produkte einer tiergerechten Produktion zu zahlen. Die LEH möchten die Verbrauchernachfrage bedienen und fragen bei den Produzenten tierleidfreie Produkte nach.

Auch der Staat schaltet sich ein. Durch die geplante Einführung eines staatlichen Labels und Initiativen, wie „Eine Frage der Haltung“, beeinflusst der BMEL die Kaufentscheidung der Konsumenten. Somit erhöhen sowohl der LEH und der Staat den Druck auf die Molkereien.

Eine nicht-tiergerechte Produktion kann starken Einfluss auf das Image von Molkereien und damit auch auf den Umsatz haben.

Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch Tierschutzorganisationen kann sich negativ auf Molkereien auswirken. Ihre negative Presse kann sowohl direkte Imageschäden als auch indirekte Umsatzeinbußen bedingt durch eine Umorientierung beim Einkauf der Produkte durch die LEH verursachen. Daher ist es für die Molkereien von hoher Relevanz, sich dem Thema Tierwohl anzunehmen und nachhaltig zu produzieren.

Wir möchten Molkereien auf dem Weg zu einer tierleidfreien Produktion unterstützen und bieten ihnen daher unseren Workshop zum Thema Tierwohl bei Molkereien an.





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